
Ohrid: ein Gebietsführer für Käufer
Eine kurze Einführung in die UNESCO-gelistete Seestadt — die Altstadt, Sveti Jovan Kaneo, der Rhythmus der Jahreszeiten und wie es um den Immobilienmarkt steht.
29. Mai 2026·1 Min. Lesezeit
Ohrid ist eine historische Stadt am nordöstlichen Ufer des Ohridsees, im Südwesten Nordmazedoniens nahe der albanischen Grenze. Der See ist einer der ältesten und tiefsten Europas, und Stadt und See sind gemeinsam sowohl wegen ihres kulturellen als auch ihres natürlichen Werts in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen — eine Anerkennung, die bestimmt, wie Altstadt und Ufer genutzt und bebaut werden dürfen.
Die Altstadt steigt in Terrassen vom Hafen zur Bergfestung empor, ein Geflecht enger Gassen, traditioneller Häuser und über viele Jahrhunderte erbauter Kirchen. Die am Seeufer gelegene Kirche Sveti Jovan Kaneo ist das Bild, das man am meisten mit Ohrid verbindet, während Sveta Sofija und das römische Theater im selben kompakten Kern liegen. Darunter erstreckt sich die moderne Stadt entlang des Ufers, und das Seeufer setzt sich nach Süden zum Kloster Sveti Naum fort, vorbei an Dörfern und Stränden.
Immobilien reichen hier von denkmalgeschützten Steinhäusern in der Altstadt, bei denen die Sanierung die Auflagen des Denkmalschutzes beachten muss, bis zu Wohnungen am See und ländlichen Grundstücken in den umliegenden Dörfern. Da Ohrid eine Tourismusstadt ist, kommt ein Teil der Nachfrage von Käufern, die sich für Ferienhäuser oder die saisonale Vermietung interessieren, neben den ganzjährigen Bewohnern. Denkmalschutz, der saisonale Rhythmus und der Wert, der dem Seeblick beigemessen wird, sind allesamt abzuwägen, und Eigentumstitel und Grenzen sollten sorgfältig geprüft werden.




